Diagnostik & Therapie

Candida albicans wirksam bekämpfen

Wurde eine Candida-Infektion diagnostiziert, werden in der konservativen Medizin oft Antipilzmittel (z.B. Nystatin, Diflucan) eingesetzt. Diese Therapie beinhaltet einige Risiken beziehungsweise Problematiken. Die Wirkungsweise dieser Medikamente richtet sich gegen den Stoffwechsel der Pilze, sodass diese in ihrem Wachstum gehemmt werden und schließlich absterben. Nun ist es durch die enorme Wandlungsfähigkeit des Pilzes mittlerweile dazu gekommen, daß er häufig gegen die eingesetzten Medikamente resistent geworden ist. Darüber hinaus können diese Medikamente eine vielfältige Breite an Nebenwirkungen auslösen. Zu den häufigsten Nebenwirkungen dieser Antipilzmittel gehören u. a.:

  • Bauchschmerzen
  • Übelkeit, Durchfall, Erbrechen
  • Hautausschlag
  • Anstieg von Leberenzymwerten

Eine Alternativ-Therapie ist der Einsatz von verschiedenen Pflanzenstoffen. Studien (siehe unten) haben belegt, daß einige Pflanzenstoffe gegen den Pilz eingesetzt werden können, da sie therapeutische Eigenschaften aufweisen. Zu diesen Pflanzenstoffen gehören:

  • Olivenblatt
  • Süßholzwurzel
  • Papayakern
  • Königskümmel
  • Bockshornklee
  • Lapacho
  • Oregano

Diese Pflanzenstoffe haben viele therapeutische Eigenschaften und wirken auch gegen multiresistente Candida Stämme. Wenn eine Candida-Infektion festgestellt wurde, ist davon auszugehen, dass die Darmbarriere geschädigt ist, man spricht hier auch vom “leaky-gut”. Durch die geschädigte Darmwand gelangen nun Nahrungsmittelbestandteile (Eiweißbestandteile) ins Blut. Die oben genannten Pflanzenstoffe werden mittlerweile auch in der Lebensmittelindustrie verstärkt eingesetzt und häufig unwissentlich mit verzehrt. Sollen die Pflanzenstoffe jetzt zur Behandlung des Pilz-Befalls eingesetzt werden, ist es wichtig, das Blut ebenfalls auf Antikörperreaktionen auf diese Naturstoffe zu testen, da die eingesetzten Mittel sonst mehr schädigen als nützen.

Der kombinierte FOODSensor  CANDIDA & LEAKY GUT-Test bietet die Möglichkeit aus derselben Blutprobe mit der die Antikörperbestimmung auf den Hefepilz durchgeführt wird, auch sieben anerkannte Phytotherapeutika auf Antikörper mitzutesten. Damit kann eine individuelle Phytotherapie aus mehreren oder einzelnen Substanzen zusammengestellt werden.

Studien zur Wirkung auf Candida albicans

Wissenschaftliche Referenzen

Bairwa, R., et al. 2012. Trachyspermum ammi. Pharmacogn Rev. 6(11):56-60

Mastino, P.M., et al. 2017. Comparison of essential oils from Cistus species growing in Sardinia. Nat Prod Res. 31(3):299-307

Papaefthimiou, D., et al. 2014. Genus Cistus: a model for exploring labdanetypediterpenes’ biosynthesis and a natural source of high value products with biological, aromatic, and pharmacological properties. Frontiers in chemistry 2 (Article 35), doi: 10.3389/fchem.2014.00035

Paddock, C., 2008 Himalayan Oregano Effective Against MRSA. In: Medical News Today. 24. November 2008

 

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